Systemtheorie und Geographie

Das Wissenschaftsprogramm Systemtheorie hat außerordentlich innovative und erkenntnisreiche Arbeiten hervorgebracht. Dies gilt für Sozial- und Naturwissenschaften gleichermaßen, wenn auch mit anderen Schlüsselfiguren (z.B. Niklas Luhmann, Ludwig von Bertalanffy). Folgerichtig haben sich sowohl die Human- wie auch die Physiogeographie von diesem Programm inspirieren lassen – doch leider sind diese Inspirationen relativ insular geblieben. Das ist bedauerlich, denn die Systemtheorie hat sich auch mit zentralen Paradigmen der Geographie beschäftigt und sie offeriert sehr leistungsfähige Begriffe, die das Reflexionsniveau von Sachtheorien mittlerer Reichweite steigern können.

Wissenschaftliches Netzwerk


Das wissenschaftliche Netzwerk will an einem breiteren und systematischen Ausbau systemtheoretischer Perspektivierungen speziell in der Humangeographie arbeiten und ihr damit sachlich und disziplinär erweiterte konzeptionelle Möglichkeiten eröffnen. Das Netzwerk verbindet systemtheoretisch interessierte Geographinnen und Geographen aus der Human- und Physiogeographie. Seit dem Jahr 2007 treffen wir uns etwa zweimal pro Jahr, um über unsere eigenen Forschungen sowie über alte und neue systemtheoretische Entwicklungen zu diskutieren. Seit dem Jahr 2010 werden wir von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als wissenschaftliches Netzwerk gefördert.

Systemtheoretische Geographie


Die Seite ist eine Plattform für systemtheoretische Geographie. Sie soll bei der Orientierung helfen, bisher verfasste systemtheoretische Arbeiten in der Geographie zusammentragen, die Arbeiten des DFG-Netzwerks vorstellen und zu clickwerten Seiten im Netz führen.